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Sarah

19Nov.

Warum eine Website für Ärzte und Therapeuten unverzichtbar ist

19. November 2021 Sarah blog 135

Heutzutage findet man nahezu alles im World Wide Web. Auch bei der Suche nach einem Arzt oder Therapeuten gehen viele Patienten zunächst ins Internet. Umso wichtiger ist es für dich als Arzt oder Therapeut deshalb, dass du online gefunden wirst. Eine optisch und inhaltlich ansprechende Website ist dafür der zentrale Baustein.

Erfahre in diesem Artikel, welche Vorteile eine Website für Ärzte und Therapeuten bietet und was du brauchst, um eine Praxis-Website zu erstellen.

Wie Patienten heute zum Arzt oder Therapeuten kommen

Auf der Suche nach Informationen gehen die meisten Menschen inzwischen zuerst ins Internet. Das gilt auch für Patienten, die einen Arzt oder Therapeuten brauchen. Für sie ist eine Website dadurch oftmals der erste Berührungspunkt mit einer Praxis.

Das Problem: Viele Arzt- und Therapiepraxen haben noch keine oder eine veraltete Website. Denn die Digitalisierung hinkt im Gesundheitswesen in vielen Bereichen noch hinterher.

Eine moderne und ansprechende Website ist für die Patientengewinnung aber wichtig. Schließlich vermittelt sie einen ersten Eindruck. Gleichzeitig müssen auch Ärzte und Therapeuten wirtschaftlich denken – und dafür braucht es einen regelmäßigen Zustrom von Patienten.

Eine Website gibt dir hier die Möglichkeit, dich und deine Praxis von der besten Seite zu zeigen und so neue Patienten zu gewinnen.

4 Vorteile einer Praxis-Website

24/7 Anlaufstelle für Patienten

Eine Website ist heute weit mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Sie ist die erste Anlaufstelle für Patienten im Internet – und das 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Hier finden Patienten Informationen zu Öffnungszeiten, Leistungen und auch zu dir. So können sie sich bereits ein erstes Gefühl verschaffen, ob sie bei dir richtig sind.

Entlastung für Mitarbeiter

Hast du die entsprechenden Informationen (z.B. Öffnungszeiten und Leistungen) oder Services (z.B. Rezept bestellen) auf deiner Website, kannst du deine Mitarbeiter enorm entlasten. Denn viele Patienten rufen dann nicht mehr wegen jedem Folgerezept an, wenn sie es auch einfach über die Website bestellen können.

Ein enormer Zeitfresser ist auch die Terminvergabe. Eine Online-Terminvergabe über die Website gibt dir die Möglichkeit, dich auf deine Patienten zu konzentrieren, während deine Website für dich arbeitet und Termine vereinbart.

Das heißt natürlich nicht, dass Patienten nicht mehr anrufen dürfen. Allerdings kannst du den Aufwand dadurch enorm reduzieren. Du und deine Mitarbeiter können sich dadurch dann anderen Aufgaben widmen. Gleichzeitig hängen auch Patienten nicht stundenlang in der Warteschlange fest.

Neue Patienten gewinnen

Eine gut optimierte Praxis-Website bietet neuen Patienten gründliche Informationen und wirbt durchgehend für deine Praxis. Bietest du beispielsweise spezielle Leistungen an, die es in deiner Umgebung sonst nicht gibt, sollten diese unbedingt auf deiner Website stehen. So werden Patienten bei ihrer Google-Recherche überhaupt erst auf dich aufmerksam.

Zusätzliche Services anbieten

Mit zusätzlichen Services kannst du deine Patienten noch besser versorgen. Du kannst über deine Website beispielsweise Videosprechstunden anbieten. Oder integriere auf deiner Seite einen Ratgeber mit Tipps für die eigene Gesundheit (in deinem Themenbereich). Dadurch vereinfachst du viele Prozesse für dich und deine Patienten. Gleichzeitig sparst du enorm viel Zeit und betreibst kontinuierliches Marketing für deine Praxis.

So kannst du deine Praxis-Website erstellen

Wenn du eine eigene Praxis-Website erstellen willst, musst du einige Dinge beachten. Zum einen musst du wissen, was alles auf die Seite soll. Zum anderen sollte die Website auch optisch ansprechend sein und die technischen Voraussetzungen erfüllen.

Die Website-Bestandteile lassen sich somit grob in drei Kategorien einteilen: Technik, Design und Content.

Technik

Zur Technik gehört alles, was du brauchst, um eine Website betreiben zu können. Das sind:

  • Domain
  • Hosting
  • Content-Management-System (CMS)

Domain

Damit deine Website überhaupt für Patienten erreichbar ist, brauchst du eine Domain. Die Domain ist die Adresse deiner Website, also zum Beispiel www.praxis-mueller.de.

Grundsätzlich bist du in der Wahl des Namens frei. Es macht aber Sinn, wenn bereits in der Domain erkennbar ist, um was es auf deiner Website geht. Bist du Physiotherapeut könnte deine Domain etwa physiotherapie-deinname.de lauten. Als Arzt ist wiederum praxis-deinname.de sinnvoll.

Damit du eine Domain nutzen kannst, muss sie verfügbar sein. Du kannst online über verschiedene Services (z.B. checkdomain) einfach und kostenlos prüfen, ob deine Wunschdomain noch verfügbar ist.

Hosting

Als nächstes brauchst du einen Hosting-Anbieter. Dieser stellt dir gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr einen Server bereit, über den deine Website erreichbar wird. Ich selbst nutze beispielsweise seit Jahren ALL-INKL für mein Hosting. Es gibt aber noch weitere Anbieter, die günstige und zuverlässige Pakete bieten.

Content-Management-System

Das CMS ist die Basis deiner Website. Mit diesem kannst du deine Website auch ohne Programmierkenntnisse gestalten und Inhalte verwalten. Das beliebteste CMS ist noch immer WordPress, daneben gibt es auch andere Anbieter wie zum Beispiel WiX oder Squarespace.

Ich selbst betreibe alle meine Websites mit WordPress. Denn hier hast du einen großen Vorteil: Du kannst die Website selbst hosten und hast dadurch die größten Gestaltungsmöglichkeiten.

Bei Baukasten-Lösungen bist du oft eingeschränkt und kannst nicht so selbstständig agieren, wie du möchtest. Ich würde dir deshalb empfehlen, WordPress zu nutzen, auch wenn du dadurch etwas mehr Einarbeitungszeit benötigst.

Design

Hast du die technischen Basics für deine Website gelegt, geht es im nächsten Schritt an die eigentliche Seite.

Glücklicherweise ist es mittlerweile relativ einfach, eine Website zu erstellen und es braucht keine umfassenden Programmierkenntnisse mehr. Du musst dein Design auch nicht mehr selbst erstellen, sondern kannst ein Theme (auch Template genannt) wählen und dieses für dich individuell anpassen. Ein Theme ist quasi eine Design-Vorlage für die Website.

Für WordPress findest du auf ThemeForest beispielsweise eine riesige Auswahl von Themes. Dein Wunsch-Theme musst du nach dem Kauf nur auf deiner Seite hochladen und schon kannst du mit dem Gestalten loslegen.

Ich empfehle dir hier, lieber etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Du erhältst schon sehr gute Themes für etwa 50 Euro, die dir auch jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Ein besonderer Vorteil dieser Themes ist auch, dass in der Regel ein Website Builder enthalten ist, mit dem du deine Seite einfach per Drag & Drop gestalten kannst.

Bei günstigen Themes für vielleicht 20 Euro musst du diese entweder dazukaufen oder selbst programmieren. Da du das Theme aber im Idealfall mehrere Jahre nutzt, lohnen sich die Mehrkosten in jedem Fall.

Unabhängig vom Theme sollte das Design deiner Website ansprechend und modern sein. Das heißt, es ist einfach zu nutzen, auch auf mobilen Endgeräten nutzbar und die Seiten sind nicht überladen. Schließlich sollen Websitebesucher sich einfach zurechtfinden und nicht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen können.

Content 

Neben einem ansprechenden Design sind deine Inhalte mindestens genauso wichtig für deine Praxis Website – wenn nicht sogar wichtiger.

Die Texte müssen nicht nur informativ, sondern auch verständlich sein. Hast du nicht die Zeit, Lust oder Muse dafür, solltest du deine Website-Texte von einem Texter schreiben lassen. Dieser gestaltet deine Inhalte so, wie du sie dir vorstellst und achtet gleichzeitig darauf, dass sie auch für deine Leser relevant sind.

Neben der Website kannst du deinen Besuchern mit einem Blog weitere Informationen liefern. Dadurch gewinnst du im Idealfall nicht nur neue Patienten, sondern schaffst auch für bestehende Patienten einen Mehrwert. Wenn du mehr dazu erfahren willst, wie du mit Content neue Patienten gewinnen kannst, lies meinen Beitrag zum Healthcare Inbound Marketing.

Du suchst Hilfe bei der Umsetzung?

Dieser Beitrag hat dir einen kleinen Einblick in die Umsetzung einer eigenen Praxis-Website gegeben. Wenn du technisch versiert und bereit bist, dich in die Materie einzuarbeiten, kannst du also deine Website also durchaus selbst erstellen.

Willst du dich lieber auf die Behandlung deiner Patienten konzentrieren, kannst du auch einfach einen Freelancer oder eine Agentur beauftragen, die die Erstellung einer Website für dich übernimmt.

Hast du dazu Fragen? Dann vereinbare einfach ein kostenloses Erstgespräch und ich erkläre dir, wie ich dich unterstützen kann.

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21Okt.

Leadgenerierung im Gesundheitswesen: So klappt die Kundengewinnung

21. Oktober 2021 Sarah blog 130

Leadgenerierung ist längst kein Buzzword mehr, mit dem nur Marketing-Gurus etwas anfangen können. Vielmehr ist es eine Methodik, die auch immer mehr Unternehmen in der Healthcare-Branche interessieren sollte. Denn mit Leadgenerierung lassen sich Kunden gewinnen und überzeugen.

Leadgenerierung im Gesundheitswesen

Hoher Traffic auf der Website ist der ein wichtiger Schritt für erfolgreiches Marketing im Gesundheitswesen.

Wenn du den Traffic nicht weiter nutzt, bringen dir hohe Besucherzahlen zur Kundengewinnung aber gar nichts. Es reicht deshalb nicht aus, dass du nur einen Blog mit hochwertigem Content auf deiner Website integrierst.

Denn Blogartikel sind nur dazu da, um Interessenten auf deine Website zu ziehen. Zu Kunden werden sie (sehr wahrscheinlich) erst durch weitere Maßnahmen. Hier kommt das Inbound Marketing ins Spiel.

Viele Unternehmen im Gesundheitswesen nutzen dieses aber auch heute noch nicht. Laut einer Content Marketing Studie 2018 bilden die Branchen Medizintechnik und Pharma das Schlusslicht, wenn es um Content Marketing und Leadgenerierung geht.

Dabei zeigen Unternehmen aus anderen Branchen bereits, wie erfolgreich Inbound Marketing und Leadgenerierung sein können.

Was ist Leadgenerierung?

Leadgenerierung ist Teil der Inbound-Marketing-Methodik und beschreibt den Prozess der Interessentengewinnung sowie der dazugehörigen Maßnahmen.

Das klingt im ersten Moment ganz schön kompliziert. Ist es aber eigentlich gar nicht.

Ein kurzer Exkurs ins Inbound Marketing: Beim Inbound Marketing geht es darum, potenzielle Kunden über Content-Angebote wie beispielsweise Blog, Podcast oder Videos „anzulocken“ und Vertrauen aufzubauen. Im Idealfall wirst du dann als Experte wahrgenommen und der Interessent gewinnt so viel Vertrauen in dich, dass er dein Produkt oder deine Dienstleistung kauft.

Leadgenerierung ist nun nichts anderes als das „Anlocken“ unbekannter Personen, die Interesse an deinem Angebot haben könnten. Hat eine Person Interesse signalisiert, indem sie sich zum Beispiel für den Newsletter anmeldet, wird aus einem Unbekannten ein Lead. Ein Lead ist also nichts anderes als ein Interessent, den du auf irgendeine Weise kontaktieren kannst. In unserem Beispiel ist das etwa per E-Mail.

Danach geht es mit der Leadqualifizierung weiter. Denn das eigentliche Ziel der Leadgenerierung ist die Neukundengewinnung. Sie ist damit nur ein Teil des Prozesses. Im weiteren Verlauf musst du diese Interessenten und damit potenzielle Kunden mit deinem Unternehmen vertraut zu machen und so die Basis für künftige Käufe zu schaffen.

Arten der Leadgenerierung

Drei Möglichkeiten zur Leadgenerierung (Blog, Podcast, Video) habe ich bereits erwähnt. In der Praxis gibt es aber noch deutlich mehr, die sich grob in die Kategorien Outdoor, Print und Online einteilen lassen.

Outdoor

Darunter fallen Live-Events, Messen, Promotionsstände oder Verlosungen. Die Leadgenerierung findet hier also in der „echten“ Welt statt und du stehst im direkten Kontakt mit potenziellen Kunden.

Print

Zu dieser Kategorie gehören Anzeigen in Zeitschriften, Rabatt-Coupons oder direkte Werbebriefe mit Antwortschreiben. Die Print-Leadgenerierung ist für einige Branchen nach wie vor beliebt (z.B. Lebensmittelhandel), für andere Branchen ist sie hingegen nicht sinnvoll.

Online

Am meisten wird der Begriff Leadgenerierung sicherlich mit Online-Medien in Verbindung gebracht. Die Leadgenerierung erfolgt hier meist über Landingpages, Blogartikel, Social Media, Suchmaschinenoptimierung oder bezahlte Anzeigen. Auch kostenlose E-Books, Whitepaper, Newsletter oder Webinare sind attraktive Maßnahmen zur Generierung neuer Leads.

Welche Art und Methode für dich richtig ist, hängt von der strategischen Ausrichtung deiner Marketingkampagne ab. Es gibt also kein Richtig oder Falsch, wenn es um Methoden zur Leadgenerierung geht.

Wie wird ein Lead aber nun genau generiert?

Zunächst einmal musst du potenzielle Leads auf dich aufmerksam machen. Das machst du zum Beispiel über deinen Blog, eine Anzeige oder Social Media. Um auf dein Angebot zu gelangen, müssen sie auf einen Call-to-Action (CTA) klicken, der eine Handlungsaufforderung enthält.

Über den CTA gelangen Besucher dann auf eine Landingpage. Dabei handelt es sich um eine kampagnenspezifische Webseite, die ein einziges Ziel verfolgt. Dieses Ziel legst du selbst passend zu deiner Kampagne fest. Etwa die Anmeldung zum Newsletter.

Im Gegenzug bietest du dem Interessenten etwas für seine Kontaktdaten an, wie zum Beispiel ein kostenloses E-Book oder Webinar, eine Checkliste oder ein kostenloses Testprodukt. So bekommt er einen Anreiz, dir seine Informationen zu geben. Schließlich ist er zu dieser Zeit noch nicht an dem Punkt, an dem er sofort kaufen will. Der Interessent hat aber schon genug Vertrauen gefasst, um dir seine Daten (z.B. Name und E-Mail-Adresse) zu übermitteln.

Den ersten Schritt hast du damit schon geschafft und grundsätzlich auf dich aufmerksam gemacht.

Nun musst du weiter mit dem Lead arbeiten und diesen qualifizieren.

Weiter geht’s mit der Leadqualifizierung

Wenn ein Besucher seine Kontaktdaten hinterlässt, signalisiert er dir damit ein grundsätzliches Interesse an deinem Unternehmen. Von einem Kauf ist er da aber in der Regel noch weit entfernt. Nach der Leadgenerierung geht es deshalb darum, die vorhandenen Leads weiter zu qualifizieren.

Was bedeutet Leadqualifizierung?

Leadqualifizierung heißt, du ordnest einen Lead für die weitere Bearbeitung ein. Denn nicht jeder Lead ist gleich hochwertig und in manchen Fällen lohnt es sich nicht, sie weiter zu fördern. Du kannst sie in drei Kategorien einteilen:

  • Passt nicht: Der Lead passt nicht zur Zielgruppe oder hat kein echtes Interesse an deinem Angebot. Diese Leads kannst du direkt wieder aussortieren.
  • Noch nicht reif: Der Lead passt zwar zur Zielgruppe, steht aber noch nicht unmittelbar vor der Kaufentscheidung. Du musst den Lead mit weiteren Informationen versorgen (Lead Nurturing) oder abwarten, bis beispielweise Budget freigegeben ist.
  • Reif: Dieser Lead ist bereit zum Kauf. Hier kommt der Vertrieb zum Einsatz, um den Kauf abzuschließen.

Direkt nach der Leadgenerierung kannst du davon ausgehen, dass sich deine Leads entweder in Kategorie 1 oder 2 befinden. Du musst die Leads der zweiten Kategorie nun weiter qualifizieren, bis sie „reif“ sind.

Bei der Leadgenerierung geht es also darum, weitere Informationen über das Interesse deines Leads zu erhalten. So erfährst du, ob sich weitere Marketing- und Vertriebsmaßnahmen lohnen.

Hat sich ein Besucher beispielsweise nur für den Newsletter angemeldet, um einen Gutschein zu erhalten, und sich danach wieder abgemeldet, ist das Interesse nicht besonders groß. Hier lohnt es sich nicht, den Lead weiter zu qualifizieren.

Meldet sich ein E-Mail-Abonnent aber für eine kostenlose Beratung an oder lädt ein Whitepaper herunter, kannst du davon ausgehen, dass echtes Interesse besteht. Hier solltest du also weiter nachfassen.

Weiterqualifizierung durch Lead Nurturing

Eine wichtige Maßnahme bei der Leadqualifizierung ist das Lead Nurturing.

Damit ist gemeint, dass du Interessenten zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Informationen versorgst – und zwar passend zur Phase ihrer Kaufentscheidung. Denn es bringt nichts, einen Lead mit konkreten Produktinformationen und Rabattangeboten zu bombardieren, wenn er noch ganz am Anfang seines Kaufprozesses steht und noch nicht einmal weiß, ob du überhaupt der richtige Anbieter für ihn bist.

Rufen wir uns einmal die drei Phasen der Inbound-Methodik ins Gedächtnis: Anziehen, Interagieren, Begeistern. Das Lead Nurturing fällt in den Bereich Interagieren.

Es geht hier also in erster Linie darum, durch Contentangebote (z.B. Whitepaper, Webinare, etc.) mit Leads zu interagieren, um sie in ihrem Entscheidungsprozess weiter voranzubringen. Mögliche Ziele für dich können beispielsweise die Verkürzung des Kaufprozesses oder eine verbesserte Conversion Rate sein.

Ist ein Lead reif, wird er vom Marketing an das Vertriebsteam übergeben. Der Vertrieb versucht dann, das Produkt oder die Dienstleistung zu verkaufen.

Marketing Automation mit Softwarelösungen

Einzelne Leads kannst du wahrscheinlich noch händisch verwalten.

Im Normalfall hast du im Unternehmen aber eine Vielzahl potenzieller Leads, die es zu managen gilt. Dafür brauchst du Softwarelösungen, die sogenannte Marketing Automation.

Marketing Automation bezeichnet softwaregestützte Automatisierung von Marketing- und Vertriebsprozessen. Mit ihr kannst du den gesamten Prozess der Leadgenerierung, Leadqualifizierung und des Vertriebs abbilden und automatisch ablaufen lassen.

Übersetzt heißt das: Es gibt einen standardisierten Prozess, den du einmal einrichtest. Je nach Aktion eines Leads (z.B. Download eines Whitepapers) erhält er dann eine bestimmte Antwort beziehungsweise löst einen bestimmten Ablauf aus.

So durchläuft jeder Lead mehr oder weniger den gleichen Prozess (abhängig davon, wie weit sie sich im Kaufprozess befinden), was das Ganze für dich vergleichbar macht. Gleichzeitig spart Marketing Automation Zeit und Ressourcen.

Warum solltest du keine Leads kaufen?

Wer den Umsatz seiner Unternehmens schnell steigern will, für den klingt der Kauf von Lead-Daten zunächst einmal verlockend. Natürlich ist es leichter, diese zu kaufen, statt sie organisch zu generieren.

Dafür musst du wissen, dass gekaufte Leads in der Regel keine Ahnung haben, wer du bist. Sie haben lediglich zugestimmt, Benachrichtungen von einem anderen Unternehmen zu erhalten, nicht aber von dir.

Deine Nachrichten sind für einen gekauften Lead also unerwünscht und wirken aufdringlich. Gleichzeitig wirft es einen schlechten Blick auf dein Unternehmen.

Hat ein Kontakt noch nie deine Website besucht, kannst du davon ausgehen, dass eine Nachricht als störend empfunden wird und kein Interesse besteht. Oft werden sie auch als Spam markiert. Das ist gefährlich für dein Image.

Am Ende hast du somit nur sehr viel Geld ausgegeben und trotzdem nichts erreicht. Es ist deshalb immer besser, Leads organisch zu generieren, als sie zu kaufen. Auch wenn das länger dauert.

Mit Leadgenerierung neue Kunden gewinnen

Leadgenerierung ist inzwischen auch im Gesundheitswesen ein wichtiges Thema. Mit Healthcare Inbound Marketing hast du die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen und dein Business langfristig zum Erfolg zu verhelfen.

Dabei unterscheidet sich die Methodik grundsätzlich nicht von der Leadgenerierung in anderen Branchen. Lediglich bei den Inhalten musst du dich an die rechtlichen Voraussetzungen in der Gesundheitsbranche halten. Das sollte aber kein Hindernis für dich sein.

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08Sep.

Warum Gesundheitsinformationen im Internet eine Chance für dich sind

8. September 2021 Sarah blog 85

Viele Menschen übernehmen inzwischen mehr Verantwortung für ihre eigene Gesundheit und informieren sich vor allem online über Symptome, Krankheiten & Co. Gerade für Unternehmen im Gesundheitssektor ergeben sich dadurch neue Chancen und Möglichkeiten. Denn mit gut aufbereiteten Gesundheitsinformationen im Internet kannst du bei Patienten beziehungsweise Kunden Vertrauen schaffen und sie so von dir und deinem Angebot überzeugen.

Zuerst Dr. Google fragen

Jede 20. Suchanfrage bei Google hat inzwischen einen gesundheitlichen Kontext. Denn immer mehr Menschen fragen bei Beschwerden zuerst Dr. Google, bevor sie wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennen. Neben traditionellen Informationsanbietern und -angeboten stoßen interessierte Laien dabei auch auf Online-Angebote, die früher nur Experten zugänglich waren. Anbieter von Gesundheitsinformationen bieten Patienten so inzwischen die Möglichkeit, sich selbst umfassend und aktuell zu informieren.

Aber: Der Markt an Gesundheitsinformationen ist groß und unübersichtlich. Gerade Laien können nur schwer einschätzen, ob eine Information seriös ist oder nicht. Mit fundierten und gut recherchierten Gesundheitsinformationen kannst du deinen Teil dazu beitragen. Bei gesundheitlichen Themen geht es nämlich nicht um platte Werbefloskeln (die im Gesundheitswesen sowieso gesetzlich verboten sind), sondern um nützliche und ehrliche Informationen. Das macht sie fast schon prädestiniert für das Content Marketing. Denn hier geht es darum, nützliche Inhalte zu veröffentlichen, die Lesern einen Mehrwert bieten.

Darum suchen Menschen nach Gesundheitsinformationen im Internet

Internetrecherche vor oder nach dem Arztbesuch

Viele Menschen recherchieren nicht nur vor einem Arztbesuch online, sondern auch danach. Denn Ärzte haben oftmals keine Zeit, Therapien und Medikamente so ausführlich zu erklären, dass alle Fragen des Patienten beantwortet sind. Die jederzeit verfügbaren Gesundheitsinformationen holen den Patienten ab, erklären einfach und verständlich, was Sache ist, und beruhigen ihn somit auch ein Stück weit. Die Online-Suche dient damit also auch zum besseren Verständnis.

Selbsthilfe bei Beschwerden

Manchmal suchen Patienten auch einfach nach Informationen, die ihnen ein Arzt nicht unbedingt geben kann. Hat jemand zum Beispiel Rückenschmerzen und möchte dagegen aktiv etwas tun, geht man damit nicht unbedingt zum Arzt. Im Internet finden Interessierte durch passende Suchanfragen oftmals viel mehr Informationen, die Ihnen zeigen, was genau sie machen können, um ihre Rückenschmerzen zu verbessern.

Gerade hier sind Gesundheitsinformationen im Internet also Gold wert. Allerdings ersetzen sie trotzdem nicht den Besuch beim Arzt. Je nach Beschwerden muss sogar ein Arzt zu Rate gezogen werden. Die erste Online-Recherche hilft aber oftmals, Beschwerden überhaupt einschätzen zu können.

Weitere Informationen nach einer Diagnose

Besonders Ältere und chronisch Kranke recherchieren oft akribischer und vertiefender. Auch nach einer Diagnose fällt die Suche nach Gesundheitsinformationen im Internet genauer aus. Denn dann wollen Betroffene weitere Informationen zu Therapien, Behandlungsmöglichkeiten oder Prognosen haben. Zum einen damit sie wissen, was auf sie zukommt. Zum anderen hilft es je nach Diagnose dabei, die verschiedenen Optionen vergleichbarer zu machen und dient als Vorbereitung auf das, was auf die Betroffenen zukommt.

Mit Health Content überzeugen

Für Kliniken und Gesundheitsunternehmen ist das eine Möglichkeit, um Patienten und Kunden nützliche Informationen an die Hand zu geben und Vertrauen aufzubauen. Die Gesundheitstexte haben nämlich oft eine sehr unterschiedliche Qualität und viele fachlich gute Texte stehen meist gar nicht an erster Stelle in den Ergebnislisten von Google. Suchende benötigen deshalb viel Zeit für eine umfangreiche Recherche und ein gewisses Basiswissen, um gute von schlechten Inhalten unterscheiden zu können.

Und genau hier kannst du mit Healthcare Content Marketing ansetzen. Denn mit ehrlichen und passenden Gesundheitstexten, die auch den marketingrelevanten Anforderungen gerecht werden, kannst du es auf die vorderen Plätze der Sucherergebnislisten schaffen.

Was du dafür brauchst? Zum einen das Know-how zum jeweiligen Gesundheitsthema. Zum anderen das nötige Wissen in den Bereichen Content Marketing und SEO. Nur so kannst du davon ausgehen, dass viele Leser von deinem Angebot profitieren werden.

Weniger ist mehr

Gerade am Anfang solltest du dein Themengebiet lieber enger fassen und dir in dieser Nische einen Namen machen. Natürlich sollte dieses Gebiet auch mit deinen Leistungen zusammenhängen, damit du dadurch auf dein Angebot aufmerksam machen kannst. Für ein Unternehmen, das orthopädische Fußeinlagen verkauft, macht es zum Beispiel wenig Sinn, über Herzgesundheit zu schreiben.

Das heißt aber nicht, dass du dich zwangsläufig nur auf ein kleines Thema beschränken musst. Du kannst deine Themengebiete später immer noch erweitern und so eine größere Menge an Lesern ansprechen.

Gesundheitstexte schreiben lassen

Aufgeklärte Patienten sind für Mediziner ein Vorteil und die digitalen Gesundheitsinformationen leisten eine wichtige Arbeit bei der Aufklärung, nehmen Unsicherheit und schaffen Vertrauen. Für dich sind Gesundheitstexte deshalb eine großartige Chance, um auf dich aufmerksam zu machen, wertvolle Informationen zu teilen und so potenzielle Patienten oder Kunden anzuziehen.

Je weiter oben dein Beitrag dabei in der Liste der Suchergebnisse erscheint, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Leser diesen auch auswählen. Dafür brauchst du das notwendige Know-how. Wenn du dieses nicht hast, kannst du dir Hilfe bei einem erfahrenen Texter suchen. Dieser weiß, worauf es ankommt, damit du auf den ersten Plätzen bei Google & Co. landest.

Kennt sich der Texter zudem im Gesundheitsbereich aus oder sogar explizit mit deinem Schwerpunkt, solltest du nicht lange zögern. Denn dieser kann dir hochwertige Inhalte liefern, von denen du langfristig profitieren wirst.

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