Website-Aufbau: Das gehört auf eine gute Website

von Sarah in Website

Der Website-Aufbau entscheidet, ob ein Interessent mehr Zeit auf ihr verbringt oder gleich wieder verschwindet. Doch was macht eine gute Website aus und wie sollte sie aufgebaut sein, damit sie regelmäßig Besucher anlockt? Die Antwort gibt es in diesem Beitrag.

Warum ist der Website-Aufbau wichtig

Immer mehr Menschen suchen zuerst im Internet, wenn sie ein Problem lösen möchten oder Antworten auf eine bestimmte Frage suchen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen heutzutage, eine Website zu haben. Diese ist mittlerweile aber viel mehr als eine digitale Visitenkarte. Sie ist die erste Anlaufstelle für Interessenten im Internet und sollte deshalb nicht nur weiterführende Informationen zu deinem Unternehmen und deinem Angebot beinhalten, sondern auch ansprechend gestaltet sein.

Sind die Informationen nämlich schlecht aufbereitet oder für den User nur schwer zu finden, verlässt dieser deine Seite wieder und kommt in der Regel nicht mehr wieder. Dir entgeht also ein potenzielles Geschäft, weil dein Website-Aufbau nicht stimmig ist und deine Inhalte nicht zielführend sind.

Die 3 Komponenten für einen guten Website-Aufbau

Ein guter Website-Aufbau hat nicht nur eine sinnvolle Struktur, sondern überzeugt Besucher auch optisch und inhaltlich. Wenn du gerade dabei bist, deine Website zu planen, solltest du deshalb die drei Komponenten Struktur, Design und Inhalt berücksichtigen.

Struktur

Eine gute Struktur gibt deiner Seite nicht nur einen roten Faden, sondern hilft auch deinen Besuchern, sich schnell und einfach auf der Website zurechtzufinden. Sie ist damit sowohl für Suchmaschinen als auch für Leser wichtig.

Denn der Google-Algorithmus bewertet neben den Inhalten auch die strukturelle Aufteilung der Seite. Gleichzeitig erkennt die Suchmaschine auch, wenn User schnell wieder von deiner Seite verschwinden, weil sie nicht das finden, was sie suchen. Wenn du eine neue Website veröffentlichen oder eine bestehende Seite relaunchen willst, solltest du dir also zunächst einmal Gedanken um die grundsätzliche Struktur machen.

Als Hilfestellung kannst du dir Gedanken zu folgenden Fragen machen:

  • Welche Informationen willst du auf der Seite teilen?
  • Hast du eines oder mehrere Angebote und wie lassen sich diese gliedern?
  • Welche Unterseiten brauchst du?
  • Kannst du die Informationen verschiedener Unterseiten eventuell kombinieren?

Bei diesen Überlegungen solltest du die „Betriebsbrille“ immer wieder abnehmen und dir überlegen, wie es für deine potenziellen Kunden am einfachsten ist.

Beispiel Fitnessstudio

Ein Fitnessstudio mit verschiedenen Trainingsangeboten hat eine separate Seite mit Angeboten und eine separate Seite mit den jeweiligen Preisen für die Angebote. Sinnvoller wäre eine Kombination der Angebote mit den jeweiligen Preisen auf je einer Unterseite. Bietet das Studio also zum Beispiel Geräteraining, wöchentliche Kurse und ein Personal Training an, könnte es eine Unterseite für Gerätetraining, eine Unterseite für das Kursangebot und eine Unterseite für Personal Training erstellen.

Das hat den Vorteil, dass Nutzer, die sich zum Beispiel nur für ein Personal Training interessieren, direkt auf die Unterseite können, ohne dabei zwischen Seiten wechseln und sich Informationen zusammensuchen zu müssen.

Wenn du zusammengehörende Informationen auf einer Seite kombinierst, kannst du außerdem jede Seite auf ein bestimmtes Keyword optimieren und hast dafür auch genug Content.

Eine Unterseite zum Thema Personal Training kannst du dann für das Keyword „Personal Training“ optimieren. Auf dieser bündelst du alle relevanten Informationen, die für deine Interessenten wichtig sind, auf einer einzigen Seite, statt sie wild auf der Website zu verteilen.

Am Ende freuen sich dann nicht nur Leser, sondern auch Suchmaschinen über die sinnvolle Struktur.

Wenn du dir eine Struktur für deinen Website-Aufbau überlegst, denke so einfach wie möglich. Eine schlanke Navigation macht es deinen Besuchern einfacher, sich auf der Seite zurechtzufinden.

Jede Unterseite sollte außerdem mit 1-2 Klicks erreichbar sein. Das heißt, die einzelnen Seiten stehen durch Verlinkungen in Beziehungen zueinander.

So könnte der Aufbau einer Website für ein Fitnessstudio aussehen

Wenn wir uns nochmal das Fitnessstudio in Erinnerung rufen, könnte eine mögliche Struktur wie folgt aussehen:

  • Start
  • Über
    • Studio
    • Team
  • Trainingsangebot
    • Gerätetraining
    • Kurse (kann je nach Kursangebot weiter unterteilt sein)
    • Personal Training
  • Kontakt

Öffnungszeiten und Preise sind dabei auf der Startseite beziehungsweise den jeweiligen Unterseiten zu finden. Ein Interessent, der konkret auf der Suche nach Personal Training ist, findet dann alle relevanten Informationen auf der entsprechenden Seite.

Natürlich ist dies nicht die einzig mögliche und richtige Struktur, da diese immer individuell vom jeweiligen Angebot abhängig ist.

Design

Die zweite wichtige Komponente deiner Website ist das Design. Zu einem guten Website-Aufbau gehört nämlich auch eine moderne Optik. Seiten von anno 2005 wirken auf den Internetnutzer von heute eher abschreckend und vermitteln den Eindruck, dass die Website nicht aktuell ist.

Darüber hinaus nutzen immer mehr Menschen ihre mobilen Endgeräte zum Surfen im Internet. Ein zeitgemäßes Design ist deshalb auch responsive – das heißt, die Darstellung passt sich an das jeweilige Endgerät an.

Eine saubere Gestaltung mit übersichtlich angeordneten Bildern und Texten soll den Leser durch die Seite führen und die Nutzung optisch Spaß machen.

Inhalte

Damit kommen wir schon zur dritten Komponente beim Website-Aufbau: dem Content. Dazu gehören Bilder, Texte, Videos, Infografiken und alles, womit du deine Seite befüllst. Diese Inhalte müssen nicht nur ansprechend sein, sondern auch einen Nutzen beziehungsweise die relevanten Informationen für den Leser beinhalten.

Wenn du selber nicht die entsprechenden Ressourcen hast, solltest du deine Website-Texte schreiben lassen. Denn ein professioneller Texter weiß genau, worauf er beim Schreiben achten muss, damit von Suchmaschinen gefunden wirst und Leser von deinem Angebot überzeugst. Er oder sie hilft dir außerdem, deine Zielgruppe einzugrenzen und ein klares Angebot zu formulieren.

Auch bei den Bildern solltest du auf professionelle Fotos setzen. Bilder vom Team lässt du am besten von einem Fotografen machen, für allgemeine Bilder kannst du auf Stockbilder von fotolia, iStock & Co. setzen. Das wirkt deutlich seriöser als der Schnappschuss auf dem Handy und zeigt deinen Besuchern, dass du Wert auf eine gute Außendarstellung legst.

So sind Unterseiten aufgebaut

Auch jede Unterseite folgt einem gewissen Aufbau, selbst wenn sie optisch und inhaltlich am Ende komplett anders aussehen. Denn auch hier gibt es drei Komponenten. Das sind Header, Body und Footer.

Header

In den Header gehört eine aussagekräfte Überschrift, die dem Besucher gleich klar macht, um was es auf der Seite geht. Ein passendes Bild oder Video lockt zusätzlich und wirkt aktivierend. Im Headerbereich ist daneben in der Regel die Menüleiste.

Body

Der Body ist der eigentliche Inhalt der Seite. Dabei gilt: Dein Content muss für den Leser einfach und schnell zu konsumieren sein. Mit Bildern oder Grafiken kannst du das Geschriebene zusätzlich auflockern. Am Ende der Seite platzierst du außerdem einen Call-to-Action. Das kann zum Beispiel die Verlinkung zu deiner Kontaktseite sein, über die Interessenten ein kostenloser Beratungsgespräch vereinbaren können.

Footer

Der Footer ist bei allen Seiten vorhanden. Es sei denn, du hast das in deinem Theme für bestimmte Seiten deaktiviert. Im Footer solltest du deine Datenschutz- und Impressum-Seite platzieren, damit sie von jeder Unterseite mit einem Klick erreichbar sind. Außerdem werden dort meist Links zu Social-Media-Profilen eingefügt.

Im Footer-Bereich kannst du außerdem Verlinkungen zu weiteren Unterseiten setzen, die in der Navigationsleiste keinen Platz gefunden haben. Das heißt nicht, dass du deshalb alles Mögliche in den Footer packen solltest. Halte ihn übersichtlich und verzichte auf große Textblöcke, die von Google schnell als Duplicate Content wahrgenommen werden, wenn sie auf allen Unterseiten auftauchen.

Mit dem richtigen Website-Aufbau zum Erfolg

Websites sind heutzutage keine starren Konstrukte mehr, die nach dem Launch quasi in Stein gemeißelt sind, sondern sind inzwischen flexibel und beliebig anpassbar. Die Arbeit an einer Website hört damit eigentlich nie auf. Für dich ist das vor allem eine Möglichkeit, deine Unternehmenswebsite kontinuierlich zu verbessern und Dinge, die nicht funktionieren, zu ändern.

Denn der richtige Aufbau einer Website hat einen großen Einfluss auf den Erfolg deiner Online-Präsenz. Nur wenn du Struktur, Design und Inhalte optimal aufeinander abstimmst und die Seite für Leser ansprechend gestaltest, wirst du potenzielle Kunden auch anziehen.

Kleinere Anpassungen kannst du problemlos im laufenden Betrieb umsetzen. Größere Anpassungen oder beziehungsweise einen kompletten Relaunch schließt du besser erst ab, bevor du die Website online stellst.

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